theater-existenziell

Aufführungsprojekt "Bernadas Töchter"
Probenfoto "mania"

manía - aus der welt friedrich hölderlins

Am Freitag, den 19. Dezember 2008, ging die Uraufführung unseres Stückes über die Bühne - am Ende gab es euphorischen, lang anhaltenden Applaus. Die folgenden fünf Aufführungen gewannen dann sogar noch an Intensität und Spielfluss. Gewiss, das Stück ist keine einfache Kost, dafür sehr direkt, kraftvoll und konfrontierend. Und wenn etwas an dem Resumee der Nürtinger Zeitung stimmt ("spannende Unterhaltung"), dann sicher nur das Attribut. Die gesamte Kritik findet sich in unserem Pressearchiv. Eine anschauliche Beschreibung gibt auch die Kritik in der Nürtinger Stattzeitung - auch diese findet sich in unserem Pressearchiv.

Eine Einführung in das Stück findet sich unter "aktuelles Projekt" sowie unter "Essays" der Aufsatz "Anmerkungen zu Hölderlin". Wer einen filmischen Einblick haben möchte, schaue bei youtube vorbei: Filmausschnitte von "manía".

Wer Ideen hat, wo wir das Stück in diesem Jahr noch aufführen könnten, melde sich bitte unter: 07022 / 216 166 oder info(at)theater-existenziell(dot)de.

Ankündigungstext:

Mit seinem neuen Stück „manía“ gibt „theater existenziell“ Einblicke in die Welt des Dichters Friedrich Hölderlin. Der altgriechische Begriff „manía“ schillert, meint er doch sowohl den krankhaften Wahnsinn als auch die göttliche Begeisterung – er beschreibt damit treffend das Leben des in Nürtingen aufgewachsenen Poeten. Das Stück geht von Hölderlins Zeit im Tübinger Turm aus und beleuchtet von da aus seine Lebensgeschichte, in der seine Liebe zu Susette Gontard (Diotima) eine zentrale Rolle spielt. Auch seine Dichtung, in der er sowohl die Tragik der modernen Zeit als auch seine Vision einer alles verbindenden Liebe ausgedrückt hat, wird von vier Schauspielern, einer Sprecherin und einem Kontrabassisten in eine szenische Bild- und Bewegungschoreografie übersetzt. Nach dem großen Erfolg des Stückes „Bernarda und ihre Töchter“ im vergangenen Jahr ist dies die zweite gemeinsame Regiearbeit von Isabella Horváth und Thomas Oser.